und wird sich seiner vorangegangenen Leben und seiner meist traurigen Umstände bewusst. Dabei stößt er auf die gegenwärtigen und vergangenen Spuren von Verlust, Verrat und Verlassenheit. In einer Zeit, in der viele die Meditation entdecken und einen Guru suchen, bewegt sich Wilhelm mit oft überraschendem Witz zwischen Verehrung und humorvoller Entlarvung. Goethe wird ihm zu einem Ersatz-Guru. Besonders wenn es um die Liebe geht, steht ihm sein Meister mit Rat und Tat zur Seite. Dabei setzt sich Wilhelm tiefgründig mit Sinn und Unsinn esoterisch-spiritueller Anschauungen und Erfahrungen auseinander und löst sich letztlich von manchen Irrtümern und Idealvorstellungen. Schließlich gerät er in eine lebensbedrohliche Krise die seinen Glauben an eine jenseitige Hilfe erschüttert und ihn gerade dadurch tatsächlich ein ganzes Stück näher zu sich selbst führt.
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