Perspektive eines pubertierenden Jungen und um das, was dann kommt. Es ist ein autobiographischer Entwicklungsroman, der Hösles Jugend- und Studienzeit als eine Zeit der Umorientierung und des Aufbruchs schildert. Der junge Mann vollzieht die schmerzliche und langsame Abkehr von den religiösen Idealen und Maximen seiner Kindheit. Ohne Groll, ohne Schuldkomplex löst sich Hösle allmählich von den alten Normen und öffnet sich unvoreingenommen einer offeneren und freieren Lebensauffassung. Von dörflicher Enge und Aufbruch, von der schweren Erkrankung der Mutter und erster Liebe, von einer euphorisch entdeckten neuen Welt der romanischen Länder und Sprachen erzählt er mit der für ihn so typischen Ironie, plastisch, anschaulich und voller Wärme.
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