wird die Lage ernst, denn mit der steigenden Flut versinken nicht nur allmählich das Land, sondern auch die familiären, freundschaftlichen und nachbarschaftlichen Gefühle.Jonny Halberg hat einen intensiven, schnörkellosen Roman geschrieben, in dem die Macht der Natur Hand in Hand geht mit der einzigen Sprache, die die Dörfler zu verstehen scheinen: die der körperlichen Gewalt. Atmosphärisch dicht, dass man das Rauschen des Flusses beim Lesen zu hören glaubt, bleibt auch Raum für feine Ironie und zärtliche Empfindungen, für subtile Annäherung und vorsichtiges Vertrauen. (Dieser Text bezieht sich auf eine frühere Ausgabe.)
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