während das Glück sie verhärtet«. ›Jeremias‹, eine »dramatische Dichtung in neun Bildern«, vom Frühjahr 1915 bis zum Frühjahr 1917 geschrieben, ist ein Dokument seiner menschlichen und politischen Haltung, ein Bekenntnis zur Humanität wie zur Individualität – es gilt ihm, »darzustellen, daß derjenige, der als der Schwache und Ängstliche in der Zeit der Begeisterung verachtet wird, in der Stunde der Niederlage sich meist als der einzige erweist, der sie nicht nur erträgt, sondern sie bemeistert«.
…
Weiterlesen...
