Beatrice Bourciers Heimat-Satire stellt die Effekte einer digitalaffinen Sprache aus, die vorgibt, alteingesessene Kategorisierungen entgrenzen zu können; einer Sprache, die vorgibt, demokratisch zu sein. Das ist zugleich eine Sprache, die immer schon ironisch ihre eigene Kritik mitliefert und sich nicht so ganz ernst nimmt. Frei nach dem Motto: »Wir kaufen ein Lichthaus und machen das Licht aus.«
Inflationäres Gebrabbel, das den sehnsuchtsvollen Ruf nach einem Heimat-Ministerium vorwegnimmt. Und da gehen dann wirklich die Lichter aus...
…
Weiterlesen...
