Der Roman „Siebenzahl“ zeigt – in der Form eines klassischen Entwicklungsromans gehalten – die Reise eines simpel strukturierten, auf Profit und Erfolg ausgerichteten jungen Menschen auf dem Weg hin zu höherer Erkenntnis.
Unbedarft lebt er sein Leben zwischen beruflichem Erfolg, Machtstreben, Körperkult und Partys. Das Leid anderer blendet er dabei vollständig aus.
Ohne es zu wissen ist sein egoistischer Lebenswandel nicht unentdeckt geblieben. Die Gesellschaft zur Gleichstellung aller Lebewesen – ein im geheimen operierender Zusammenschluss derer, die das in der Gesellschaft herrschende Ungleichgewicht zwischen Mensch und Tier nicht länger tatenlos hinnehmen wollen – hat ihn in ihren Focus genommen.
Jedoch handeln sie nicht ziellos. Wer ihnen als besonders rücksichtslos auffällt wird sorgsam unter die Lupe genommen.
Sünden gegen Tugenden aufgewogen.
Entscheidungen getroffen.
Handlungen in Gang gesetzt.
Um den Menschen vor Augen zu führen was sie den Tieren mit ihrer Achtlosigkeit antun schrecken sie vor keiner Tat zurück. Sie lassen sie am eigenen Leib erfahren was es in unserer Welt bedeuten kann als Tier geboren worden zu sein.
Während im Vordergrund des Geschehens die Geschichte ihre Wendungen von einer ersten Warnung – über das richten bis hin zum rächen nimmt – zeigen Einblendungen aus der Gedankenwelt eines ihrer Mitglieder parallel deren Beweggründe, Sorgen und Ängste auf.
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