Freizone um den Leib erfahrbar ist. Dagegen wird es in den virtuellen Räumen der Netze derart vergessen, als bestünde es überhaupt nicht. Hier ist keine gelbe Linie zu sehen, nicht einmal eine rote, und die anderen, vor denen das Private zu schützen ist, scheinen in entrückter Ferne. So daß man erst was merkt, wenn man gemobbt wird. Das ist die Rache der verdrängten Gemeinschaft an einem Ich, das sich womöglich überfordert. Aber ist es sich das nicht auch schuldig? So schwierig es sein mag, für sich zu sein und doch dabei – Rauschmittel sind keine Lösung! Nach BilderBuch, worin er seine Welt, und Selbst Referenz, worin er seine Person besichtigt, macht sich der Autor in seinem dritten Lyrikband an die Distanz dazwischen.
…
Weiterlesen...
