Berge heilig sind.
Im Mittelpunkt seiner Faszination steht das Massiv des Darhîb, der wie eine Mondsichel vom Himmel gefallen scheint. Der mächtige Berg mit seinem reichen Talkvorkommen wird zum Ziel seiner kühnsten Träume und seiner brennenden Begierde.
Der Abbau der Bodenschätze und die damit einhergehende industrielle Entwicklung der Wüstenregion bedeuten allerdings auch Ausbeutung und Zerstörung der Natur durch den Menschen - und letztlich die Selbstzerstörung des Menschen. Auf dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft verfällt der geniale Ingenieur einem tödlichen Wahn.
Sabri Mussa hat mit seinem Roman 'Saat des Verderbens', in dem sich Reales und Symbolhaftes kunstvoll vermischen, einen arabischen Bestseller geschrieben, der literarisch eine neue Welt erschliesst: die Arabische Wüste, das altägyptische Land Kusch zwischen Nil und Rotem Meer.
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