jetzt, angewiesen sein auf ihren Freund, der im Nebenraum feiert und noch nichts ahnt. In diesem autobiografisch inspirierten Roman erzählt Lina Meruane mit messerscharfer Sprache, was es heißt, wenn plötzlich die gewohnte Orientierung fehlt, sich der Blick statt nach außen nach innen richtet und man nur noch Erinnerungen sieht, wenn die übrigen Sinne Purzelbäume schlagen. Was es bedeutet, abhängig zu sein von der Familie, den Freunden, den Ärzten – und wenn eine Operation mit ungewissem Ausgang darüber entscheidet, wie das Leben weitergeht.
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