Bewohner in ihrem packenden Debütroman von 1948 und lässt uns teilhaben an diesem dunklen Kapitel der chinesischen Geschichte.
Die aus Österreich stammende Autorin Susanne Wantoch (1912–1959) floh 1938 mit ihrem Mann vor der Verfolgung der Nazis nach Shanghai, lebte und arbeitete aber bis 1947 in Westchina und war somit Augenzeugin der dramatischen Ereignisse. Im Nachkriegsösterreich fühlte sie sich als „Feind im eigenen Land“ - als Frau, Jüdin und Kommunistin blieb ihr ein literarischer Erfolg versagt.
70 Jahre nach der Veröffentlichung von Nan Lu möchten wir mit der Neuausgabe, erweitert um ein ausführliches Porträt der Autorin - verfasst von dem österreichischen Autor Erich Hackl - dazu einladen, eine zu Unrecht vergessene Autorin wiederzuentdecken.
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