Es war einer dieser Tage, an denen der Wind wie ein herrenloser Hund durch die Weiten brandenburgischer Landschaft streift. Nichts deutete darauf hin, dass es etwas anderes geben könnte, als diese Verlorenheit und ein In-sich-Ruhen darin ...
So beginnt die, auf einen unscheinbaren Kirchenbucheintrag basierende Geschichte, des vorliegenden Buches. Bekannt ist, dass im Oktober 1760 der preußische König Friedrich II., samt Gefolge, in einem Pfarrhaus übernachtete, das sich auf sächsischen Boden befand. Heute heißt der Ort Wildau-Wentdorf und gehört zum Dahmetal. Von einem verheerenden Feldzug aus Schlesien kommend, befand sich der König mit 20.000 Mann auf den Weg nach Torgau, wo er, was er da noch nicht wissen konnte, die letzte Schlacht des Siebenjährigen Krieges zu überstehen hatte, aus der er als „Friedrich der Große“ hervorging.
Das kleine, zwischen Dahme und Luckau gelegene Dorf tritt kurz aus dem Schlagschatten allgemeiner Geschichtsschreibung. Spielerisch verweben sich in der Erzählung fiktive Begegnungen mit historischen Fakten und halten Momente am Rande des Weltgeschehens fest.
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