allem die Frauen und die Schulkameraden wie auch die Lehrer, lasten ihr die Schuld an dem unnatürlichen Verhältnis an, bezeichnen sie als Flittchen.
Gemeinsam mit einer jungen, zwergwüchsigen Frau, die von der Dorfgemeinschaft ob ihrer angeblichen Leichtfertigkeit ebenfalls als Außenseiterin betrachtet wird, flieht sie nach Celle, um dort als Putzfrau zu arbeiten. Dort lernt sie einen jungen englischen Offizier kennen, in den sie sich verliebt. Ganz von ihr unerwartet erwidert der Mann ihre Liebe. Als er sich offenbart und sie heiraten will, fällt sie angesichts des ersten wirklichen Glücks in ihrem Leben in eine depressive Starre, aus der sie nur selten erwacht und dann nur, um Hand an sich zu legen.
Sie wird in die Psychiatrische Klinik Düsseldorf eingeliefert, weil dort ein Professor forscht und unterrichtet, der ihr als einziger Fachmann helfen könnte. Doch auch der stößt an seine Grenzen. So bittet er einen fortgeschrittenen Studenten, zu dem die die Frau anscheinend in Bewunderung aufblickt, als Nachtwache zu versuchen, die Blockade der schönen Fremden aufzubrechen.
Der junge Mann führt ein lockeres und leichtes Leben, stammt aus wohlhabenden Verhältnissen und genießt mit seinen Freunden die Attraktionen der Metropole am Rhein.
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