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Meine Mamme - von Roggenkamp Viola (9)
Tu mir eine Liebe – und iss noch etwas, sei vorsichtig, ruf mich an, wenn du wieder zu Hause bist, egal wie spät es ist, nein, ruf mich nicht an, ich erschreck mich sonst zu Tode, oder, ruf mich lieber doch an, erschrickst du mich eben zu Tode. Die jüdische
Tu mir eine Liebe – und iss noch etwas, sei vorsichtig, ruf mich an, wenn du wieder zu Hause bist, egal wie spät es ist, nein, ruf mich nicht an, ich erschreck mich sonst zu Tode, oder, ruf mich lieber doch an, erschrickst du mich eben zu Tode. Die jüdische Mamme ist kein Klischee. Eindrücklich beweisen dies 27 Gespräche, die Viola Roggenkamp mit Frauen und Männern geführt hat. Sie alle leben als Juden in Deutschland und erzählen freimütig, empfindsam oder komisch von ihren Müttern. Und wie das historische Trauma der Eltern zum Tabu der Kinder wird, davon berichten: Stefan Heym, Wladimir Kaminer, Arno Lustiger, Peggy Parnass, Ilja Richter, Rachel Salamander, Rafael Seligmann, Stefanie Zweig und andere.

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