ZeynZeyn
Lebensläufe von Zeitgenossen – Das Windrad /Felix Guttmann - von Härtling Peter (66)
Windrad: »Plötzlich stimme nichts mehr. Die Arbeit verlor ihren Sinn. Jedes Gespräch verletzte mich, bevor es geführt wurde... Die Nachrichten im Fernsehen bestätigten mir meinen Zustand.« Guttmann: Der Protagonist, geboren 1906, wächst behütet auf und beginnt in Berlin das Leben eines jungen Anwalts mit Zukunft. Distanziert beobachtet er die politischen
Windrad: »Plötzlich stimme nichts mehr. Die Arbeit verlor ihren Sinn. Jedes Gespräch verletzte mich, bevor es geführt wurde... Die Nachrichten im Fernsehen bestätigten mir meinen Zustand.« Guttmann: Der Protagonist, geboren 1906, wächst behütet auf und beginnt in Berlin das Leben eines jungen Anwalts mit Zukunft. Distanziert beobachtet er die politischen Geschehnisse und versucht, sich der täglichen Gewalt und bindenden Verpflichtungen zu entziehen. Erst nach der >Machtergreifung< fühlt er sich als Jude und hilft den Exilierten, bis er, spät genug, selbst nach Palästina entkommt. Trotz aller Schrecken fühlt er sich weiterhin als Deutscher und kehrt nach Kriegsende zurück. (Stiftung Lesen).

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