Die drei tauschen sich über die wichtigen Dinge des Lebens aus – Politik, Musik und Liebe –, wobei vor allem Christians Geliebte, die queere Kunststudentin Maia, ihre Vorstellungen von Liebe, Beziehungskonzepten und Lebensformen immer wieder infrage stellt. Dreh- und Angelpunkt der Geschichte ist das Wiener Volksstimmefest bzw. die Jesuitenwiese, auf der es seit Jahrzehnten veranstaltet wird und auf der sich Anfang September alljährlich Alt-, Neu- und Mittel-Linke treffen, um zu diskutieren, angesagte Bands live zu erleben und sich kritisch-solidarisch Cocktails hinter die Binde zu kippen.
Das Autor_innen-Kollektiv hinter dem Namen „Fanny Blissett“ verwebt persönliche Erlebnisse und politische Anekdoten rund um das Volksstimmefest mit einer spannenden fiktiven Krimihandlung. Das Ergebnis ist ein vielschichtiger Roman, der die Leser_innen von Anfang an in seine Lebendigkeit hineinzieht und gekonnt mit Wortwitz, Popzitaten und einem guten Schuss Selbstironie spielt.
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