ZeynZeyn
Irgendwo im Nirgendwo - von Willes Hilde
Prinzessin Eisenherz liebt Waffeln mit Sahnewolken, verabscheut jedoch Taranteln, Einläufe und Schlachtekohle. Was hat Wirtschaft mit Wundern zu tun, und woher kommt eine Krankheit ohne Namen? Babys werden vom Onkel Adebar gebracht, bis Jugendzeitschriften aufklären. Tugend bedeutet: edel, hilfreich und gut, dennoch sollte man Lümpern besser aus dem Wege gehen.
Auch ein Vater kann träumen, und Musterschülerinnen haben’s schwer. Ein Leben voller Wunderlichkeiten für ein Mädchen, dessen Wurzeln tief sitzen. Doch werden ihr eines Tages auch Flügel wachsen? „Irgendwo im Nirgendwo“ ist kein Kinderbuch im eigentlichen Sinn. Humorvoll und berührend malt es Bilder einer Kindheit und Jugend in den Jahren um 1960 bis 1980. Leser mittleren Alters finden sich wieder in einem Gestern, das den heutigen Kindern und Jugendlichen nicht mehr vertraut sein kann. Erzählt wird mit Liebe zum Detail und auch mit Ironie, denn gerade der „ernste Schalk“ vermag es, manchem die Dinge ins rechte Licht zu rücken.

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