ZeynZeyn
Im Himmelreich ist der Teufel los - von Schmid Ernst (5)
Es ist eine Nacht, in der der Mond kopfsteht, und das verheißt seltenetwas Gutes. Ein Toter erscheint und fordert Vergeltung, ein geköpftesHuhn wird an eine Tu?r genagelt und ein Fremder ertrinkt in einemkleinen Rinnsal am Fuße des Teufelstisches.Der Polizist Kemal Özylimazkorucu weiß, dass solche Nächte nie ohne Folgen bleiben,sondern weiteres
Ungemach anziehen wie der Misthaufen hinter dem Brandtnerhof dieSchmeißfliegen. Und er soll Recht behalten, denn schon bald ist in Andling im Mu?hlviertelder Teufel los. Trotz der Warnung seines Vorgesetzten Ru?diger von Markstein,„seine Dinge nicht in Nasen zu stecken, die ihn nichts angehen’’, beginnt Kemal zuermitteln. Obwohl dem tu?rkischstämmigen Polizisten eigentlich andere Sorgen plagen.Seine Mutter wu?nscht sich Enkelkinder und lädt ihre Cousinen zu einem Kaffeekränzchenein, um eine Braut fu?r ihn zu suchen. Kemal zieht es aber eher zu Agnes der Tochtervom Brandtnerbauern hin, diese hat jedoch den Entschluss gefasst, Andling zu verlassen.Und zu allem Überdruss legt er sich auch noch mit Enrico Gelatello, dem neuenBesitzer des Trautnerhofes, an, dem sein Chef Ru?diger von Markstein wie ein Hu?ndchender Wurst hinterherläuft. So dauert es nicht lange, bis Kemal in Teufels Ku?che gerät.

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