„Heute hatte ich noch kein Glück.“ Die Nachbarin verstand. Sie ging ins Haus und war bald wieder da. Das Kind war glücklich. Ich schloss daraus: Wer bis zehn Uhr am Morgen noch kein Glück hatte, braucht noch lange nicht zu verzweifeln.
Theodor Pelster, 1937 in Krefeld geboren und dort aufgewachsen, studierte Germanistik, Geschichte, Philosophie und Sport in Bonn und wurde mit einer Arbeit über den „Stil der politischen Rede im Osten und Westen Deutschlands" promoviert. Bis zu seiner Pensionierung war er Lehrer an einem Krefelder Gymnasium und Fachleiter für Deutsch am Krefelder Studienseminar. Als freier Mitarbeiter der Volkshochschule Krefeld führte er Literatur-Seminare und Autorenlesungen durch. Er ist Mitbe-gründer des seit 1992 jährlich vergebenen Niederrheinischen Literaturpreises. Veröffentlichungen: Noch einmal Ödipus, Roman (2003); Kellers Weihnachten, Roman einer Familie (2007); Aufgewachsen in Krefeld, Autobiographischer Bericht (2008); Nachgeholte Begegnungen. Späte Briefe an den toten Vater (2010); Die Reise nach ‚drüben‘ (2011)
Pelster wurde 2010 mit dem Stadtsiegel der Stadt Krefeld ausgezeichnet und erhielt 2011 den Rheinlandtaler.
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