Die Schlacht um Okinawa wenige Monate vor Kriegsende gehört auch in diese Kategorie. Der Roman handelt von den letzten Tagen eines solchen Inselkampfes. Die „großen Ereignisse“ werden heruntergebrochen auf die Erlebnisse einiger weniger Akteure am unteren Ende der militärischen Hierarchie. Wesentlicher Inhalt sind die Gespräche zwischen einem japanischen Truppführer und seiner rechten Hand, einem koreanischen Unteroffizier. Was gewöhnlich in den Klischees von Verrücktheit, Teufelei, Fanatismus präsentiert und so dem Begreifen entzogen wird, erhält in Odas Roman ein normales menschliches Gesicht.
…
Weiterlesen...
