als auch seelisch auseinandersetzen. Darüber hinaus ist er in teilweise lebensbedrohlichen Zuständen gezwungen, sich im vermeintlichen Dienstleistungssektor »Gesundheitssystem« zu behaupten, um als mündiger Patient wahrgenommen zu werden.
Solchermaßen sensibilisiert, ist für Dr. Kötter und seine Familie das leise Hingleiten der hochbetagten Schwiegermutter, Mutter und Großmutter in die Demenz ein bedrückender Prozess. Auch nach ihrer schließlich unvermeidlichen Unterbringung in einem Pflegeheim gilt es, diese im Interesse eines menschenwürdigen Umgangs mit der Betroffenen aktiv zu begleiten und zu gestalten.
Kurt W. Schreiber, Jahrgang 1942, ist wie seine Hauptfigur promovierter Literaturwissenschaftler, seit 1975 verheiratet und Vater von drei Söhnen – und ebenfalls an Myasthenie erkrankt. Seine aufgrund eigenen Erlebens sachverständigen, humorvollen und (selbst-)ironischen Beobachtungen vermitteln wertvolle Impulse für den Umgang mit der vermeintlichen Ausnahmesituation »Krankheit« – und appellieren an unseren dem Leben und der Persönlichkeit jedes Einzelnen geschuldeten Respekt.
als auch seelisch auseinandersetzen. Darüber hinaus ist er in teilweise lebensbedrohlichen Zuständen gezwungen, sich im vermeintlichen Dienstleistungssektor »Gesundheitssystem« zu behaupten, um als mündiger Patient wahrgenommen zu werden.
Solchermaßen sensibilisiert, ist für Dr. Kötter und seine Familie das leise Hingleiten der hochbetagten Schwiegermutter, Mutter und Großmutter in die Demenz ein bedrückender Prozess. Auch nach ihrer schließlich unvermeidlichen Unterbringung in einem Pflegeheim gilt es, diese im Interesse eines menschenwürdigen Umgangs mit der Betroffenen aktiv zu begleiten und zu gestalten.
Kurt W. Schreiber, Jahrgang 1942, ist wie seine Hauptfigur promovierter Literaturwissenschaftler, seit 1975 verheiratet und Vater von drei Söhnen – und ebenfalls an Myasthenie erkrankt. Seine aufgrund eigenen Erlebens sachverständigen, humorvollen und (selbst-)ironischen Beobachtungen vermitteln wertvolle Impulse für den Umgang mit der vermeintlichen Ausnahmesituation »Krankheit« – und appellieren an unseren dem Leben und der Persönlichkeit jedes Einzelnen geschuldeten Respekt.
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