2. Juni 1764 in Ajaccio die Ehefrau von Carlo di Bonaparte. Als am 15. August 1769 im Haus der Familie Bonaparte ein Sohn – als Franzose – geboren wurde, nannten sie ihn nach einem im Kampf gefallenen Onkel – korsisch Nabulione – Napoleone. Sie war eine sehr religiöse Frau, die täglich die Messe besuchte. Napoleons älterer Bruder Joseph sollte Geistlicher werden. Ihre Meinung war ihrem Sohn stets wichtig, jedoch stritten sie häufiger und aus Ärger über ihre Schwiegertochter Josephine blieb sie der Selbstkrönung ihres Sohnes zum Kaiser fern. Dieser konterte, indem er seine Mutter einfach in sein Krönungsgemälde hineinmalen ließ. Bemerkenswert: selbst in großer Not hütete sie, wie 1814, ihr großes Vermögen geizig und verlieh Geld an ihre Kinder nur gegen hohe Zinsen. Nach den 100 Tagen ließ sie sich in Rom nieder, wo sie 1818 einen Palast erwarb und 1836 starb.
Diese Biografie wurde dem Buch „Berühmte Frauen der Weltgeschichte“ entnommen.
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