Er schaut den Leuten aufs Maul – und ins Herz. Der Zuhörer versteht und fühlt sich verstanden.
Sepp Kahn ist ein Poet mit scharfer Beobachtungsgabe. Er will nicht mit Gewalt witzig sein und ist weit davon entfernt, menschliche Schwächen ins Lächerliche zu ziehen. Kahn ist kein Spötter, der bloßstellt, sondern einer, der beschreibt -, und beim Beobachten macht er die Augen ein bisschen weiter auf, wechselt dabei die Perspektive derart, dass auch die „schrägen“ Seiten der so natürlich, logisch und sinnvoll scheinenden Situationen sichtbar werden.
Sepp Kahn erzählt in einer Sprache knapp am Volksmund; daher strotzen die Geschichten nur so vor Wahrheit. Immer wieder bringt er den Leser zum Schmunzeln, oft zum herzhaften Lachen.
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