kriegsbedingte Lebensereignisse, die nicht nur den „Frontkämpfer“, sondern auch dessen Familie hart treffen. Sie erschüttern in ihrer grausamen Unabwendbarkeit auch heute noch den Leser.
Dargestellt werden diese Ereignisse aus einer für Themen dieser Art ungewohnten ironisch-humorvollen Distanz. Nur durch aufmerksame Lektüre kann man die innere Befindlichkeit und die nur schwer zu ertragende Ausweglosigkeit der Situation erkennen. Zur Erleichterung des Verständnisses sind Erläuterungen in den Text hinzugefügt; zusätzliche Informationen finden sich im Anhang.
Wenn es in einem Brief heißt: „Eigentlich führen wir alle hier zwei Leben“, dann meint dies, dass ein Leben im zweiten, im Frontleben, d.h. in permanenter Lebensgefahr kaum zu ertragen und mit normalen Worten gar nicht zu beschreiben ist. Hier wird die Ohnmacht der normalen Sprache offenkundig.
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