Zwiespalt, in den der Einzelne im gesellschaftspolitischen Engagement unserer Tage gerät.Die Lehrerin Christiane lebt in der idyllischen Kleinstadt im Weserbergland zufrieden und abgeschirmt von Umweltproblemen, bis sie den viel jüngeren Michael kennenlernt. Sie lieben einander einen Sommer lang. Christiane tritt heraus aus ihrem bisherigen emotionslosen Leben, schließt sich dem hitzigen Michael an in seinem Engagement in Bürgerinitiativen gegen den Bau von Atomkraftwerken. Das führt zu Schwierigkeiten in der Schule, ein Disziplinarverfahren droht. Die Liebe hält dem Druck von außen nicht stand. Christiane gibt auf. Die Zeit mit Michael ist vorbei. Oder wie es am Ende der Geschichte heißt: »Sie war vierunddreißig Jahre alt, und ihre Niederlagen hatten sie vorsichtig werden lassen, und er war zweiundzwanzig und glaubte, daß man den Bau von Atomkraftwerken verhindern kann.«(Dieser Text bezieht sich auf eine frühere Ausgabe.)
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