ein ränkevolles Stück über Krieg und Ehre, Gier und Liebe, geprägt von der hochgradig artifiziellen Rhetorik des 17. Jahrhunderts. Zugleich lassen sich in diesem frühen Werk Pedro Calderón de la Barcas bereits viele Elemente erkennen, die spätere, berühmte Stücke wie Das Leben ein Traum oder Die Tochter der Luft auszeichnen.
'Griesens Uebersetzung der Zenobia ist in jedem Sinn vortrefflich', lobte Goethe die hier vorgelegte Übertragung. Für Johann Diederich Gries bildete das Stück den Auftakt zu einer ganzen Reihe von Calderón-Übersetzungen, die ihn sein Leben lang beschäftigen sollten.
Die Edition bietet neben dem Dramentext eine Auswahl weiterer Materialien aus dem Kontext der Gries'schen Übersetzungstätigkeit, in die auch das Nachwort den Leser einführt.
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