will, so führen ihn seine Untersuchungen immer tiefer in mysteriöse Zusammenhänge, in deren Mittelpunkt das Metro-Centre selbst zu stehen scheint. Tagsüber dreht sich das Leben in den Vorstädten um nichts als Konsum, nachts finden rassistische Angriffe auf Einwanderer, nationalistische Zusammenkünfte unter wehenden Fahnen ortsansässiger Sportclubs statt. Ihr neuer Führer wird das Gesicht der Werbekanäle des Shopping Centers – und Pearson verstrickt sich zusehends in die brandgefährlichen Geschehnisse im Metro-Centre, die hinter dem Konsumismus nach und nach einen neuen Faschismus sichtbar werden lassen.
Auch in diesem erstmals auf Deutsch vorgelegten Roman seiner späten Gegenwarts-Tetralogie erweist sich Ballard als ein kühler Sezierer und herausragender Vertreter einer Literatur, deren Erkenntniswert erst Jahre nach ihrem Entstehen absehbar wird.
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