seiner wenig willensstarken Natur bis zu seinem frühen Tod im Jahre 1560 unter dem Einfluss von Herzog Franz I. von Guise, dem damals erfolgreichsten französischen Feldherrn. Guise verstand es geschickt, den jungen König so zu lenken, dass er ihm praktisch die Regierung überließ. Die Handlung spielt am Vorabend der Glaubenskriege, die ihren blutigen Höhepunkt in der Bartholomäusnacht fanden. Das Buch schildert umfangreich das Hofleben, die Liebschaft des Königs mit der Hofdame Maria Stuarts, dem Fräulein von St. André, die Ermordung des Parlamentsrat, Anton Minard durch Robert Stuart und die Verbrennung dessen Vaters, den unschuldigen, aber reformierten Anna Dubourg. Im Mittelpunkt steht aber vorwiegend Louis I. de Bourbon, prince de Condé. Ein wieder sehr überzeugender Dumas als Meister der historischen Romane.
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