Italiener, die Titelerzählung bildet den Abschluß. In ungewohnter Bescheidenheit bezeichnete er die eigene Prosa als Beigabe zu »einem bibliophilen Band« eines »alten Freundes, ›Phantastischer Realist‹ aus Wien«. Objektiver Betrachtung präsentieren sich in diesem Buch Zeichner und Schriftsteller auf der Höhe ihrer Kunst: Jede steht für sich in eigenem Recht. Die zwölf Zeichnungen des 1929 geborenen Anton Lehmden bilden jeweils eine eigene Welt, wie die drei Erzählungen (unter denen der später verfilmte Italiener bereits das Thema des großen Romans Auslöschung anschlägt) von Thomas Bernhard den menschlichen Mikrokosmos abbilden.
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