zuvor.Alles steht in Frage, kippt aus der Normalität. Im Spiegel: ein fremdes Gesicht. In zwölf Erzählungen umkreist Bärbel Reetz Obsessionen und Sehnsüchte, die zu Fluchten führen. Unversehens wandelt sich Alltägliches ins Geheimnisvoll-Phantastische und im scheinbar Normalen werden existentielle Risse und Brüche sichtbar, wie in der Erzählung Virginia oder die Gleichzeitigkeit. Da taucht uns die Autorin in einem Akt der Beschwörung in eine Gleichzeitigkeit von Gegenwart und Vergangenheit, Leben und Sterben, »... ein bewundernswert dicht komponierter und vielschichtiger Text« (Sigrid Löffler).
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