zu studieren.
Ihr attraktiver Kommilitone Rouven Slominski nimmt sich ihrer freundlich an, und Silvia, die so viel Zuwendung gar nicht mehr gewohnt ist, fasst sofort eine starke Zuneigung zu dem mehr als zwanzig Jahre jüngeren, sie freut sich jeden Tag aufs Neue, ihn wiederzusehen. Rouven ist ein polnischstämmiger Jude, streng religiös erzogen und noch unschuldig. Als seiner Eltern nunmehr einziger Sohn – sein jüngerer Bruder Laban ist einem tragischen Unglücksfall erlegen – ist er entschlossen, die Familientradition zu wahren. Trotzdem lässt er sich auf Silvias unverhohlenes Werben ein und beginnt ein Verhältnis mit ihr, um endlich seine Jungfräulichkeit zu verlieren.
Die Folgen sind verheerend. Für sie ist es „die Maienzeit ihres Lebens“, für ihn ist sie kaum mehr als ein Versuchskaninchen. Als Rouven die Reißleine zieht, dreht Silvia durch, und ihre Liebe wird zur manischen Besessenheit.
…
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