Tu mir eine Liebe – und iss noch etwas, sei vorsichtig,
ruf mich an, wenn du wieder zu Hause bist, egal wie
spät es ist, nein, ruf mich nicht an, ich erschreck mich sonst
zu Tode, oder, ruf mich lieber doch an, erschrickst du
mich eben zu Tode.
Die jüdische Mamme ist kein Klischee. Eindrücklich
beweisen dies 27 Gespräche, die Viola Roggenkamp
mit Frauen und Männern geführt hat. Sie alle leben als Juden
in Deutschland und erzählen freimütig, empfindsam oder
komisch von ihren Müttern. Und wie das historische Trauma
der Eltern zum Tabu der Kinder wird, davon berichten:
Stefan Heym, Wladimir Kaminer, Arno Lustiger,
Peggy Parnass, Ilja Richter, Rachel Salamander,
Rafael Seligmann, Stefanie Zweig und andere.
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