und durchleben dort die letzten Tage der Monarchie, den Weltkrieg, die Erste Republik und schließlich den Untergang Österreichs 1938. Pittler erschafft in seinem „Wiener Triptychon“, dessen erster Band, „Wiener Kreuzweg“, nun vorliegt, einen Mikrokosmos, in dem sich das Hoffen, das Bangen, das Wünschen und das Fürchten der Menschen vor dem Hintergrund großer historischer Ereignisse widerspiegeln. Dabei erweist sich Pittler einmal mehr als einfühlsamer Chronist, der den Menschen in ihren Zeiten ein literarisches Denkmal setzt – ungeschminkt, authentisch und dennoch mit viel Empathie. Und es wäre nicht Pittler, wenn nicht „das Wienerische“ erneut eine Hauptrolle innehätte. Denn mögen sich auch die Zeiten ändern, Wien bleibt immer Wien. Zumindest in Pittlers Romanen.
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