erst drei Jahre später gezahlt. Die hochschwangere Witwe Helen kann so lange nicht warten, sie muss ihre Familie durchbringen, in Bars arbeiten, Kleider nähen, ihre Kinder erziehen, Autofahren lernen, ihr Haus renovieren, Yoga ausprobieren, kurz: Sie muss leben. Das gelingt ihr dreißig Jahre lang passabel und dann plötzlich erstaunlich gut.
Wie sich eine Frau zurückkämpft aus dem Exil der Trauer, das beschreibt Lisa Moore in vielen Alltagsepisoden nüchtern und unsentimental. Sie hebt die damit verbundenen körperlichen Reaktionen und Gefühle an die Oberfläche, in all ihrer Banalität und ihrer Tiefe, und sie erzählt eine große Liebesgeschichte mit abwesender männlicher Hauptrolle.
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