alle Unbill, alles Leid allein von der Natur, und was machen die Deutschen? Sie machen das, was sie am liebsten tun, sie identifizieren sich mit dem Aggressor, sie verschmelzen mit dem Saukopf.«
Verschmelzen mit der Natur? Das ist für den Lyriker Thomas Gsella keine Option: gegen den Saukopf muss man sich wehren, mit Gedichten, Wehklagen, Tiraden. Gegen Pfütze und Zecke, Vögel und Wiesen, Igel und Wurzeln, gegen Wasser, Schluchten, Bäume, gegen Sonne, Mond und Sterne und ja, gegen den Klee natürlich auch:
Humor ist, wenn man trotzdem lacht.
Doch Klee muss man verfluchen.
Er zwingt uns mit der dunklen Macht,
Vierblättrige zu suchen.
Mit diesen Gedichten im Gepäck kann man sich dann getrost in die Natur wagen, man wird ihren Herausforderungen gestärkt und gewitzt begegnen – und was hätten wir heute nötiger als das?
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