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Nepomuk auf der Brücke Roman von Siegfried von Vegesack - von von Schnurbein Barbara (1)
Bislang galt der 1967 publizierte Roman „Die Überfahrt“ als letztes Werk des Schriftstellers Siegfried von Vegesack (1888–1974). Im Vegesack Archiv Regen wurde 2019 ein Romanmanuskript gefunden, das nachweislich später fertiggestellt wurde. Vegesacks tatsächlich letzter Roman wird hiermit erstmals veröffentlicht. Der Autor schreibt aus der Sicht des gealterten Apothekers Hannes, der
Bislang galt der 1967 publizierte Roman „Die Überfahrt“ als letztes Werk des Schriftstellers Siegfried von Vegesack (1888–1974). Im Vegesack Archiv Regen wurde 2019 ein Romanmanuskript gefunden, das nachweislich später fertiggestellt wurde. Vegesacks tatsächlich letzter Roman wird hiermit erstmals veröffentlicht. Der Autor schreibt aus der Sicht des gealterten Apothekers Hannes, der in seinem Haus auf der Brücke des durch den Fluss geteilten Ortes „Zwiestadt“ lebt. Gegenüber steht der „Brückenheilige“, Johannes Nepomuk von Prag, mit dem er seine Gedanken bespricht: über das Altern, die Teilung der Welt durch Grenzen, die Veränderungen durch den Fortschritt in der modernen Zeit. Noch immer hofft er auf die Rückkehr seines Sohnes aus dem Krieg, stattdessen kehrt ein „Fremder“ bei ihm und seiner Tochter ein. Barbara von Schnurbein belegt in ihrem Kommentar neben den Parallelen zu anderen Werken Vegesacks auch die autobiografische Übereinstimmung der Themen und Fragen des Apothekers mit Vegesacks eigenen Überzeugungen. Die Stadt Regen, wo der Schriftsteller in seinem Turm, dem „Fressenden Haus“ in Weißenstein, lebte, bildet die Kulisse. Der Text wurde daher mit historischen Fotografien der Stadt und der Statue des heiligen Nepomuk ergänzt.

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