damals wirklich geschah, spricht mit Zeitzeugen, taucht in Archive ein und nimmt Einblick in 1400 Seiten Ermittlungsakten der Behörden der Staatssicherheit. Dabei macht sie schockierende Entdeckungen. Die aus der Erinnerung heraus gefühlte Bedrohung war nicht unbegründet.
Die Autorin findet heraus, dass es in jenem beschaulichen Stadtviertel noch weitere schwere Verbrechen gab, die die Menschen in Atem hielten. Sie spannt den Bogen vom Mittelalter bis in die jüngste Gegenwart. Sorgfältig recherchierte, spannend geschilderte Fälle wie der des 1537 enthaupteten Ritters von Pflugk oder der eines Ende der 1990er Jahre mit 41 Messerstichen getöteten Familienvaters lassen ahnen, dass wahre Verbrechen grausamer, die Motive dafür banaler und die Täter eiskälter sein können, als es sich ein Krimiautor ausdenken kann.
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