hat, die allerletzten aber nicht.“ Das tägliche Einsalben der Haut der fast hundertjährigen Mutter lässt die Erzählerin poetisch über die Zeit und das Altern reflektieren: „Ich werde diese Haut morgen sein.“ Schreibend verbindet Cixous die mütterliche Haut mit der „Haut des Jahrhunderts“, mit philosophisch-poetischen Träumen, die mit der Triebkraft von Traum und Trauer arbeiten – wie Derridas Lektüre eines Traums von Walter Benjamin in Fichus, datiert kurz vor und kurz nach 9/11. So gibt Hypertraum Zeugnis von einer einzigartigen Erfahrung: „In jenen Zeiten nun, in dem Augenblick, wo alles verloren ist, werde ich endlich die Antwort auf den Tod finden, den Weg des Glücks im Schmerz.“
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