bis in eine Entfernung von zwanzig Lichtjahren. Liebe wird als Antreten gegen den Alltag gezeichnet – zwischen Spazierengehen mit dem Hund, Streaming am Abend, Rotweingläsern und Löffelchenstellung beim Einschlafen –, Liebe ist aber auch der Ausnahmezustand, wenn die Liebenden zu Reisenden werden, denn Reisen machen die Liebe zum utopischen Zustand.
Die Worte sind einmal mächtig, einmal ohnmächtig, schillern in allen Facetten zwischen Begehren und Sehnen und legen auch Schattierungen offen, die gefährlichen Abgründe, denn Liebe verheißt ebenso Ruhe wie Unruhe. Leichtigkeit offenbart sich dabei in zwei Zyklen, den sogenannten Innenkreisungen. Diese Texte hat Marcus Pöttler in der japanischen Kurzform Tanka angelegt, sie dienen als Meditation über die Liebe, ihre Zeit und Stofflichkeit.
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