doch der hinkende Kassierer für die Abrechnung der Energie- und Wasserentnahme der Familie Resis "Diebstahl am deutschen Volksvermögen" unterstellte; diverse Erlebnisse mit "BDM-Fräuleins" schließen sich an, dann - nachdem der "Totalverlust des Elternhauses", der Tod der Eltern, feststeht - folgt die Zeit bei ach so frommen Klosterfrauen (mit schlechtem Gedächtnis nach 45), später dann, nach 45, gibt s für das Waisenkind nur "freudlose Tage unter Monstern in Schwesterntracht", als ehemalige KZ-Aufseherinnen und Kapos, unter denen Resi heranwuchs, vermeintlich ihre Umschulungsprogramme starten, in Wahrheit aber alles der Ideologie des "zwölfjährigen Reiches" treu verpflichtet bleibt, bei denen, die "keinen schlechten Atem beim Aufenthalt in der Nähe des Massentodes" bekommen hatten. - Erinnerungen des Autors fließen in die Geschichte seiner Zuckerpuppe Resi ein und malen expressiv, direkt und wortgewaltig vielschichtig ein schreiendes Bild deutsch-jüdischer Zeit - auf dass dies nie vergessen werde!
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