der Alltagssprache und jenseits des gesunden Menschenverstands. Die den Jahreszeiten entsprechende Beschäftigung mit seinen Bienenvölkern lässt das Autor- Ich, Vergils Sinnbild vom „Corycischen Greis“ folgend, Bindeglied sein zwischen seinem Sprachlabor, dem umgebenden Naturraum und der Wahnwelt der großen Städte, Zentren des Politischen: So treten Biene und Schweigekanzler, Wiesenfreund Eidechs und irrer Innenminister miteinander im Apfelgarten auf. Ausgestaltet als Prosaminiaturen, Zeichnungen, Gedichte, Invektive, Lieder oder Sprüche beschwören Peter Pessls Arbeiten die Kräfte der Natur und Kunst emphatisch als Überlebensmittel im allgemeinen Zustand eines taumelnden Endzeitkapitalismus.
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