Iserlohn. Sein letztes Mundartbuch "Pückelken" (1925) enthält vor allem Kalendergeschichten, wobei die ernsteren Stücke z.T. sehr "vaterländisch" und rückwärtsgewandt ausfallen. - Der Lüdenscheider Friedrich Wilhelm Haase (1874-1920) macht uns in seinem Werk "Buer un Reimester" (Bauer und Reidemeister) bekannt mit lutherischen Bauern und dem metallverarbeitenden Gewerbe im frühen 19. Jahrhundert. Ihm gelingt eine bemerkenswerte Verbindung von sachbezogener Leutekunde und Heimaterzählung. - Der Arbeiter Fritz Linde (1882-1935) aus der Gemeinde Kierspe hat als Autodiktat zum Schreiben gefunden und begann nach dem 1. Weltkrieg mit literarischen Versuchen in der Sprache seiner Kinderzeit. Lindes gesammelte Mundartprosa aus dem Werk "Hiarkelmai" besteht aus autobiographischen Skizzen, erzählten Menschenschicksalen, Legenden und klassischen Schwänken.
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