ausstellendes Gebilde, sondern ein intrikates Spiel mit Bezügen, Verweisen und Stilen, kreuz und quer durch die Literatur- und Geistesgeschichte – eine hochvirtuose und vor Witz sprühende „Gedankenmusik“ (Bezzel). Im Mittelpunkt dieses „Romans“ nach dem Ende des traditionell-realistischen Erzählens, der Hommagen u. a. an Homer, Gottfried von Straßburg, Grimmelshausen, Schiller, Hölderlin und Ror Wolf, aber auch an Hegel, Wittgenstein und Marx enthält, steht das Medium Sprache selbst: Mit einem Faible für Assoziationen, Kontrasten und Zusammenklang orchestriert Chris Bezzel ein furioses, zwischen kalkulierten Kalauern, verqueren Pointen und verblüffendem Mehrfachsinn irisierendes Sprachkunstwerk.
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