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Ach, so schmutzig … und bringe er den Ball mit! - von Hoffmann H. J.
Anthologie
„Ach, so schmutzig …“ erzählt Geschichten, Anekdoten und Nachdenkliches über das Leben des Protagonisten Bruno Kallenbach. Es sind Fragmente eines Lebens im Ruhrpott. So, wie er sie in den Nachkriegsjahren bis in die 1960er Jahre des letzten Jahrhunderts hinein erlebt hat. Es wird über Vorhaben einer “Amerikanischen Humanität” (1948) berichtet,
„Ach, so schmutzig …“ erzählt Geschichten, Anekdoten und Nachdenkliches über das Leben des Protagonisten Bruno Kallenbach. Es sind Fragmente eines Lebens im Ruhrpott. So, wie er sie in den Nachkriegsjahren bis in die 1960er Jahre des letzten Jahrhunderts hinein erlebt hat. Es wird über Vorhaben einer “Amerikanischen Humanität” (1948) berichtet, oder über skurrile Ideen, die sich gegen „das Schnarchen” wenden. Bruno wird über den Film “Eine Reise ins Glück” (1958) und den in den Anfängen noch verbotenen Film “Die Sünderin” (1951) mit Hildegard Knef berichten. Vermutlich wird das Lachen im Halse steckenbleiben, bei der Lektüre über die “Ratschläge an die gute Ehefrau” (1955). Für die heutige Zeit (fast schon) unvorstellbar. Dagegen erlebt Bruno den ersten Beatlesfilm und freut sich auf die ersten “selbstgekauften Schuhe”. In humorigen Geschichten wird von Kindern, Spatzen und Fußbällen berichtet, die im Schmutz zerbombter Häuser gleichermaßen verstaubt unter dem abgeblasenen Dreck des Stahlwerks ihr Aussehen angepasst haben. Und die Aufforderung „Un bring dä Ball mit!“ wird nicht nur im „Hofgeschrei“ herausposaunt. Bruno wird über die Folgen seiner Nachkriegserziehung nachdenken. Dabei bleibt er nur einer von vielen Menschen dieser Generation - und ohne Alleinstellungsmerkmal.

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