ZeynZeyn
Lebenszeiten, denen man nicht vergibt 1916 - 1954 - von Brunner Anton F. Ch.
1920. Kathi Haller wird in einer Zeit geboren, die zur dunkelsten Deutschlands gehört. Der erste Weltkrieg ist verloren, Marodierende, hungernde Soldaten ziehen durch München. Stellt man sich ihnen in den Weg, machen sie von der Waffe Gebrauch. Nach der Schule geht sie für zweieinhalb Jahre nach Wien und anschließend für
ein Jahr nach England. Kurz bevor der Krieg ausbricht kehrt sie nach Deutschland zurück. Während eines Fronturlaubs heiratet sie ihre Jugendliebe Girgl. Neun Monate später schenkt sie einem Jungen das Leben. Doch ihre Freude dauert nicht lange, denn kurz darauf bekommt sie die Mitteilung, dass Girgl, für Volk und Vaterland sein Leben gegeben habe. Doch Kathi reißt sich zusammen. Sie trotzt dem Krieg und der schlechten Zeit danach. Nachdem 1948 die neue Währung der größten Not ein Ende bereitet, macht sie sich mit ihrem Onkel in München selbständig. Innerhalb von zehn Jahren errichten sie ein kleines Imperium. Nicht einmal die grausamsten Schicksalsschläge hatten Kathi bezwingen können, sie stand immer wieder auf und ging unbeirrt ihren Weg.

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