Dies ist die Geschichte von Adelheid Morent, deren Biographie als Sinnbild für eine Generation steht, die sich zwischen ländlicher Bigotterie, Imperialismus, Faschismus und angehender moderner Dekadenz verliert, ohne wirklich gelebt zu haben:
Adelheid wird gegen Ende des 19. Jahrhunderts geboren und wächst streng katholisch erzogen im Westallgäu auf, bevor sie eine Lehre als Köchin antritt. Ihre erste Anstellung bekommt sie in der Schweiz. Ein persönlicher Schicksalsschlag führt sie nach Darmstadt. Schließlich kehrt sie ins Allgäu zurück, wo sie den eigenwilligen Sattlermeister Hermann Morent heiratet und sieben Kinder unter teilweise widrigen Umständen zur Welt bringt.
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