auf die ungeheuren Druckpressen warfen, standen heute nur einige Zeitungsjungen in der Säulenhalle vor dem Maschinenhause und warteten auf die Ausgabe der letzten Abendnummer. Man sah es diesen Jungen nicht an, daß sie in ihrer abgetragenen dünnen Kleidung unter dem Einfluß der Kälte litten. Ihre Augen strahlten, ihre Gesichter waren frostgerötet, und sie schienen durch das tägliche von morgens bis abends auf der Straße Verweilen gegen die Unbill der Witterung gefeit zu sein. Abseits von der spielenden Gruppe stand ein schmächtiger, blondlockiger Knabe von etwa 12 Jahren, preßte sein Gesicht dicht an eine der mächtigen Spiegelscheiben und schaute mit weitgeöffneten Augen auf die große Dreifarbenpresse, welche ununterbrochen wie ein märchenhaftes Ungeheuer große, farbige Zeitungsblätter mit mathematischer Genauigkeit aus ihrem Innern herausbeförderte. ...
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