Der andere lebt in Berlin in einer Mietwohnung, war dreimal verheiratet und hat im Gegensatz zu dem Hannoveraner eine Tendenz zu einem Lebemann. Der Berliner reist schon einen Tag vor der Beerdigung nach Hannover und übernachtet in der Wohnung seines Freundes, bei dem er nach der Trauerfeier auch noch mehrere Tage verbringt. Nach dem Durchblättern einiger Alben, in denen er Fotos früherer Freundinnen des Hannoveraners aus den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts entdeckt, schlägt er seinem Freund vor, gemeinsam nachzuforschen, was aus dessen damaligen Freundinnen geworden ist, ob sie überhaupt noch leben, wo und wie sie jetzt ihre Tage verbringen und wie sie heute aussehen. Der Hannoveraner hat auf Grund seines zurückhaltenden Wesens erhebliche Bedenken dagegen, geht aber schließlich auf den Vorschlag seines forschen Freundes aus Berlin ein, überlässt diesem jedoch weitgehend das Handeln. Das Ergebnis dieses Unternehmens sind einige tragikomische Überraschungen, zum Schluss aber auch eine konkurrierende Zuneigung der beiden Alten zu einer ehemaligen Freundin des Hannoveraners, die sich von einem äußerlich unauffälligen Mauerblümchen zu einer selbstbewussten Altersschönheit entwickelt hat.
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