menschliche Gefühle sich lediglich auf Egoismus und Geiz beschränken.
Im immer sauber geputzten Haus dieser kleinbürgerlichen Ungeheuer und Despoten wird aus dem fröhlichen und sonst von allen geliebten Kind ein geducktes Wesen, das man zu Magddiensten mißbraucht und das die schrecklichsten psychischen und physischen Mißhandlungen zu ertragen hat, bis es am Ende zu Tode gepeinigt wird. Der Mißhandlungsfall löst schließlich noch einen politischen Intrigenkampf um die Machtposition des Provinzstädtchens aus.
Richard Wagner hob die unvergleichliche Kunst Balzacs hervor, sich bei Pierrette so in das Detail eines anscheinend unbedeutenden Wesens zu versetzen und aus ihm heraus die Natur allen Menschenschicksals zu deuten.
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