zur Gegenwart. Die Zeit Napoleons beleuchtet Kühn aus dem Blickwinkel des gefürchteten Polizeiministers Fouché, des Attentäters Staps und des Marschalls Ney. Er hinterfragt kritisch die öffentliche Biographie Josephine Bakers und widmet sich eingehend Robert Musil und dem Komponisten Max Schillings, der die Gleichschaltung des Musikbetriebs unter den Nationalsozialisten organisierte. Grenzen der Vernunft zeigen sich bei einigen Figuren des Dritten Reichs: dem konservativen Widerständler Goerdeler, dem gefeierten Jagdflieger Hartmann, dem Rüstungsminister Speer. Besonders hervorzuheben ist das Portrait Annemarie Bölls, der beeindruckenden und selbstbewussten Frau an der Seite des Nobelpreisträgers Heinrich Böll.
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