das einzelne Schicksal lenkt. Der vorliegende Band mit Feldpostbriefen des jungen Infanteristen Bernhard Hülsmann an seine Familie nach Damme vermittelt anschaulich, welches Hoffen und Bangen an der Front und zu Hause herrschte.
Bernhard Hülsmann verliert sein Leben am 17. Januar 1945 im Alter von 18 Jahren. Er stirbt 85 km nördlich von Warschau in der Nähe des polnischen Dorfes Zawady Dworskie „im Kampf für die Freiheit unseres Volkes gegen den Bolschewismus getreu seinem Fahneneid“, wie es im Brief seines Kompanieführers an die Familie Hülsmann heißt. Es ist eine jener stereotypen Redewendungen, die in allen Briefen wiederkehrt und gerade in der überaus grausamen Endphase des Kriegs hunderttausendfach die Angehörigen erreicht.
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